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Semperoper

Die SEMPEROPER ist in Dresden!

Semperoper Theater Dresden

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Die Geschenkidee

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Kleine Geschichte der Musicals und Opern in Dresden

Dresden: Kunst- und Landeshauptstadt

Nicht nur Musicalfreunde lieben Dresden. Barockstadt, Kurfürstenstadt, Elbflorenz: Die sächsische Großstadt in herausragender Lage an der Elbe ist einzigartig und muss den Vergleich mit München, Hamburg und Berlin nicht scheuen. Dresden ist die Kunststadt mit italienischem Charme im Norden Deutschlands. Die 553.000 Einwohner zählende Großstadt blickt auf eine reiche Tradition zurück. Auch zu DDR-Zeiten war die Semperoper immer ein Begriff. Namen wie der Tenor Peter Schreier und der Bassbariton Theo Adam gingen nicht nur um die Welt – diese Künstler gastierten regelmäßig auch als Liedsänger oder Wotan im Westen.

Die malerische Lage an den Elbauen, barocke Kuppeln und Türme inspirierten schon den venezianischen Maler Bernardo Bellotto, wie sein Onkel „Canaletto“ genannt, zu dem berühmten Gemälde „Dresden vom rechten Elbufer“. Der junge Maler ließ sich 1747 in der Kunststadt nieder und hatte das Glück, in August dem Zweiten nicht nur einen Kurfürsten und König anzutreffen, sondern auch einen Kunstliebhaber und Mäzen. Zahlreiche Veduten auf das „Elbflorenz“ hängen heute in der großartigen Gemäldegalerie Alte Meister, die im Zwinger untergebracht ist. Doch nicht nur die bildende Kunst setzt mit den Bildern Gerhard Richters im Albertinum bis in die heutige Zeit Maßstäbe: Dresden war und ist eine Musikstadt! Wer die Landeshauptstadt erfassen möchte, wird von der Kontinuität großer Namen begeistert sein. Semperoper, Kreuzchor und Gewandhaus sind Synonyme für Kunstgenuss vom Feinsten.

Semperoper

Die Semperoper ist Spielstätte von Oper, Ballett, Staatskapelle, Operette und Musical. Das Haus erfreut sich einer langen und großen Tradition. Ihr Namensgeber, Gottfried Semper, war zugleich Architekt des Hauses. Der Grundstein für den Musiktempel nach Sempers Entwürfen wurde 1847 gelegt. Die Bauüberwachung lag jedoch in den Händen des Baumeisters Karl Moritz Haenel, da sich Semper ab 1849 auf der Flucht befand: Man hatte ihn angeklagt, am Dresdner Maiaufstand beteiligt gewesen zu sein. Dabei war Gottfried Semper in Dresden zu jener Zeit kein Unbekannter. Als Professor der Königlichen Akademie und Mitglied des Sächsischen Kunstvereins hatte er auch dem König seinen Untertaneneid geleistet.

Vorgängerbauten

Von 1664 bis 1667 gab es ein erstes Opernhaus in Schlossnähe, das Klengelsche Opernhaus am Taschenberg. Auf dieses folgte 1719 das Opernhaus am Zwinger. Das erste repräsentative, „stehende“ Opernhaus Dresdens war das Morettische Hoftheater. Zunächst aus Holz errichtet wurde es nach bejubelten Gastspielen von Moretti in Bayreuth als Steingebäude in Dresden neu aufgebaut. Hier wirkte der berühmte Komponist Carl Maria von Weber auch als Dirigent. Das Hoftheater von Moretti bot erst 300, später 800 Zuschauern Platz. Nach dreijähriger Bauzeit des von Gottfried Semper entworfenen, ersten Hoftheaters und dessen Eröffnung (1841) mit Goethes „Torquato Tasso“ und Weber-Werken, wurde der alte Moretti-Bau abgerissen. Das Hoftheater mit zahlreichen Rängen und prächtiger Kuppel fasste bis zu 2.000 Zuschauer. Es gilt als erste Semperoper.

Die größten Künstler

Vom ersten Moment an war das Hoftheater mit berühmten Namen verbunden. Hier gingen die Uraufführungen von Richard Wagners „Tannhäuser“ und „Der fliegende Holländer über die Bühne. Infolge von Reparaturarbeiten brannte das Haus 1849 bis auf die Grundmauern ab. Dresden hatte keine repräsentative Bühne mehr. Zunächst liefen im „Bretterbude“ genannten Interimstheater vor 1.800 Zuschauern Oper, Ballett und Schauspiel weiter. Die heutige Semperoper ist folglich das zweite von Gottfried Semper entworfene Haus. Dank ihrer herausragenden Lage, prächtiger Innenausstattung mit Plafondmalerei und einer neuen, digitalen Uhr galt das Opernhaus von der ersten Stunde an als eines der schönsten der Welt. Ernst von Schuch, Fritz Busch, Ernst Böhm und Franz Konwitschny setzten mit ihrem Ensemble, Spitzenkünstlern und Staatskapelle künstlerische Maßstäbe von Weltrang.

Neubeginn

Nach dem Luftangriff im Zweiten Weltkrieg brannte die Semperoper ein weiteres Mal fast vollständig aus. Ab 1948 wurde der Spielbetrieb wieder aufgenommen. Der berühmte Opernbau nach alten Plänen Gottfried Sempers wurde jedoch erst 1985 feierlich mit dem Freischütz von Carl Maria von Weber wieder eröffnet.

Heutzutage begeistert Dresden mit abwechslungsreicher Theaterszene, Jazz, Kabarett und Szenelokalen. Ob Christian Thielemann, der Generalmusikdirektor der Sächsischen Staatskapelle, oder der berühmte Kreuzchor, ob Oper, Show oder Musical: Musikfreunde kommen voll auf ihre Kosten. Zu jeder Spielzeit erleben Sie hier große Operninszenierungen und Musicalklassiker wie Bernsteins WONDERFUL TOWN oder LA CAGE AUX FOLLIES von Jerry Herman.

Dresden ist eine Stadt der Superlative: Architekturmetropole mit Zwinger, Grünem Gewölbe, Frauenkirche, Brücken und barocker Innerer Neustadt, aber auch Kunst-, Opern- und Musical-Eldorado mit italienischem Flair!

Musicals, Shows und Opern Dresden
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