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Das Stage Theater des Westens in Berlin

Stage Theater Des Westens

Adresse: Kantstraße 12 • 10623 Berlin

Aktuell aufgeführte Musicals

GHOST - Das Musical

GHOST – Das Musical

Das bekannteste und gleichzeitig eines der ältesten Theaterhäuser in Berlin ist das Stage Theater des Westens, dass sich im West-Berliner Stadtteil Charlottenburg in der Kantstraße befindet. Früher hauptsächlich für Opern- und Operettenaufführungen genutzt, kann es heute als eines der wichtigsten Häuser für das Genre Musical und zukünftig auch für das Genre Theater gewertet werden.

Tradition seit 1896

Die Grundsteinlegung für das Theater des Westens war im September 1895. Nach nur einem Jahr Bauzeit konnte am 01. Oktober 1896 die Eröffnung mit der Premiere des Märchenschauspiels „Tausendundeine Nacht“ von Holger Drachmann gefeiert werden. Jedoch blieb der eigentlich erwünschte Erfolg als Schauspieltheater aus, so dass es ab dem Jahr 1898 zunächst als Opernbühne und zehn Jahre später zusätzlich als Operettenbühne genutzt wurde. Im August 1912 brach ein Brand im Theater aus, dass jedoch das komplette Gebäude stark in Mitleidenschaft zog. Es begann die sofortige Wiederherstellung und zehn Jahre später wurde die „Große Volksoper“ gegründet. Aber auch dieses Unterfangen stand, aufgrund der Inflation der Weimarer Republik, unter keinem guten Stern: Das Theater musste geschlossen werden. Nachdem die Ära der „Goldenen Zwanziger“ anbrach und das Haus wieder neu eröffnet wurde, bestimmten wechselnde Pachtverträge und Direktoren sowie Leitern das Bild des Theaters in der Öffentlichkeit. Der Spielplan wechselte ständig, der Erfolg und der Misserfolg wechselten sich ständig ab. Aber auch ganz große Stars waren im Theater des Westens zu bewundern, die Palette reicht von Fritzi Massary bis hin zu Josephine Baker. Der weitere Fortbestand in den Folgejahren sowie die Spielpläne wurden deutlich durch den Nationalsozialismus bestimmt. Als während des Zweiten Weltkrieges im Jahr 1943 der große Luftangriff auf Berlin stattfand, wurde das Haus so stark beschädigt, dass ein Spielbetrieb unmöglich war. Erst 1945 war das Theater wieder soweit hergestellt, dass ein erneuter Spielbetrieb aufgenommen werden konnte. Nun diente das Haus bis 1961 als vorübergehende Heimat für die Städtische Oper in Berlin, da das Opernhaus ebenfalls ein Opfer des Krieges wurde.

Wandel vom Opern- zum Operetten- und Musicaltheater

Als die Oper aus dem Theater des Westens auszog, sollte die Nutzung ganz im Zeichen der Operette und des Musicals stehen. Jedoch brachte nur „My Fair Lady“ den erwünschten Erfolg. Das Theater erfuhr in den folgenden Jahren zahlreiche finanzielle Erschütterungen, die weitere Wechsel in der Leitung des Hauses nach sich zogen. Erst nach einer groß angelegten Sanierung in den 80er Jahren und mit neuer Führung konnte das Theater des Westens wieder in eine positivere Zukunft sehen. Das krönende Highlight erfuhr das Theater im Jahr 1988 mit der Neuproduktion von „Porgy and Bess“ in der Variante einer sogenannten „All Black-Opera“, die mit dem „Audience Award“ ausgezeichnet wurde.

100-Jahr-Feier mit ungewisser Zukunft

Auch wenn das Theater des Westens zu den modernsten Musicalbühnen in Europa gezählt wurde, das über einen langen Zeitraum ständig ausgebucht war, so fand nach der Wiedervereinigung die Überlegung statt, das traditionsreiche Haus zugunsten von drei anderen Opernhäusern in Berlin zu schließen. Jedoch fiel der Entschluss gegen die Schließung. Nach einem erneuten Intendanten-Wechsel wurde die Revue „Blue Jeans“, die zur Zeit der 50er Jahre spielte, mit einem riesigen Erfolg aufgeführt. Aber nachdem das 100jährige Bestehen des Theater des Westens gefeiert werden konnte, erschütterten wieder einmal finanzielle Probleme den Fortbestand, das Haus gelangte immer weiter in die roten Zahlen, auch wenn so manches, bekannte Musical aufgeführt wurde. Dazu sind unter anderem „Falco meets Amadeus“, „Grease“ oder „Evita“ zu zählen.

Wiedereröffnung 2003 unter neuer Leitung

Im September 2002 kaufte die Stage Entertainment AG das Theater des Westens und begann mit einer groß angelegten Renovierung, die gleichzeitig den Wendepunkt in der Geschichte des Theaters symbolisierte. Ein Jahr später konnte die Wiedereröffnung mit dem Musical „Les Misérables“ gefeiert werden. Von nun an bestimmten in regelmäßigen Abständen die verschiedensten Musical-Produktionen von Stage Entertainment den Spielplan. Dieses Konzept gibt Stage Entertainment zweifelsohne Recht, denn nur so ist ein dauerhafter Fortbestand und ein ständig neues Interesse beim Publikum gewährleistet, dass der Stadt zusätzliche Touristen beschert. Um nochmals mehr zu verdeutlichen, wer nun der dauerhafte Hausherr ist, wurde das Schauspielhaus im Jahr 2011 in Stage Theater des Westens umbenannt.

Musicals im Stage Theater des Westens

Bisher wurden dort die Musicals „Die drei Musketiere“, „Aida“, „Tanz der Vampire“, „Elisabeth“, „Der Schuh des Manitu“ sowie das Queen-Musical „We will rock you“ aufgeführt. Ebenso gehört nun das Musical TANZ DER VAMPIRE von Roman Polanski der Vergangenheit an. Mit dem Folgestück GEFÄHRTEN („War Horse“) hat sich Stage Entertainment zum ersten Mal weg vom Musical und hin zum Theaterschauspiel gewagt. Noch bis Februar 2015 lief MAMMA MIA! und aktuell ist das Musical mit den Hits von Udo Jürgens ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK am 10.04.2016 ausgelaufen.

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