Kinky Boots Image Aktion

KINKY BOOTS - Biografie Cindy Lauper

Die Sängerin, Schauspielerin und Songwriterin Cynthia Ann Stephanie Lauper, besser bekannt unter dem Namen Cindy Lauper, wurde am 22. Juni 1953 in New York geboren. Schon in jungen Jahren begeisterte sich Lauper für die Musik. Zu Beginn war sie in einem Secondhand-Laden tätig; nach eigenen Angaben war das der Beginn ihrer Leidenschaft für extravagante Kleidung. Lauper war die Stil-Ikone der 1980er Jahre, gehörte zu den ersten MTV-Stars und ist heute für die Musik im Musical KINKY BOOTS verantwortlich. Cindy Lauper ist verheiratet und Mutter eines 1997 geborenen Sohnes (Declyn Wallace Thornton Lauper).
Laupers „She’s So Unusual“ ist das erfolgreichste Debüt-Album eines Solokünstlers

1979 veröffentlichte Lauper „You Make Lovin‘ Fun“, eine Coverversion des Fleetwood Mac-Hits. Im selben Jahr lernte sie John Turi kennen; mit Arthur Neilson, Johnny Murelli und Lee Brovitz wurde die Band „Blue Angel“ gegründet. Das gleichnamige Album kletterte in den Niederlanden auf Platz 37. 1983 wurde Lauper von Epic ein Vertrag angeboten. In weiterer Folge veröffentlichte sie das Album „She’s So Unusual“. Zu Beginn noch von den Radiostationen belächelt, konnte sie mit ihrer Single „Girls Just Want to Have Fun“ den Musiksender MTV begeistern. Es wurden 15 Millionen „She’s So Unusual“-Alben verkauft; bis heute ist „She’s So Unusual“ das erfolgreichste Debütalbum einer Solokünstlerin. Cindy Lauper wurde, wohl auch aufgrund ihres extravaganten Kleidungsstils, zum ersten MTV-Star, absolvierte eine riesige Tournee und „feierte“ mit „She Bop“ ihren ersten Skandal (zahlreiche Radiostationen boykottierten den Songs, da Lauper das Thema Masturbation ansprach). Von 1984 bis 1985 war Lauper in einigen Wrestling-Show der damaligen WWF (heute: WWE) zu sehen. 1985 beteiligte sie sich für „USA for Africa“.

Lauper feiert ihr Comeback

1986 veröffentlichte Lauper ihr zweites Album „True Colors“. Die Single „True Colors“ schaffte es zwar auf Platz 1, jedoch konnte das Album nicht die Erwartungen erfüllen. Drei Jahre später – 1989 – kam „A Night to Remember“ auf den Markt. Lauper vollführte einen Image-Wandel; von der einst schrillen Persönlichkeit war kaum etwas geblieben. Plötzlich war die Sängerin elegant und sexy. Jedoch waren die Fans von der neuen Cindy nicht begeistert; das Album konnte mit den Verkaufszahlen der ersten beiden Platten nicht mithalten. 1993 feierte Lauper ihr Comeback: Sie veröffentlichte das Album „Hat Full of Stars“ und konnte – nach fast zehn Jahren – erstmals wieder die Kritiker überzeugen. 1998 kam ihr erstes Weihnachtsalbum auf den Markt. 2003 konnte Lauper mit „At Last“ die erfolgreichste Platte seit „A Night to Remember“ veröffentlichen. 2006 folgte „The Body Acoustic“. Dabei nahm sie ihre alten Hits – in Zusammenarbeit mit anderen Künstlern (Shaggy, Ani DiFranco, Jeff Beck oder Sarah McLachlan) – auf. 2008 folgte „Bring Ya to the Brink“.

KINKY BOOTS sorgte für einen Karriere-Auftrieb

Cindy Lauper begab sich 2013 auf neue Wege und schrieb die Musik und den Text das Musical KINKY BOOTS. Für das musikalische Werk erhielt sie erstmals den „Tony Award“. KINKY BOOTS etablierte sich zu einem Erfolgs-Musical; die Aufführung wurde für 13 „Tony Awards“ nominiert und konnte sechs „Tonys“ gewinnen. Lauper erhielt für die Albumaufnahme einen weiteren Grammy Award; es war der bereits zweite Grammy für Cindy Lauper. KINKY BOOTS wird seit 2013 am New Yorker Broadway aufgeführt; das Musical war bereits in England, Australien, Japan und Korea zu sehen. Ab Dezember 2017 wird KINKY BOOTS in Deutschland (Hamburg) zu sehen sein. 2016 veröffentlichte Cindy Lauper ihr letztes Album mit dem Namen „Detour“.

Laupers Filmkarriere

Cindy Lauper war aber nicht nur als Sängerin tätig. So war sie auch in zahlreichen Filmen zu sehen: Ihr Hollywood-Debüt feierte sie 1988 in „Vibes – Die übersinnliche Jagd nach der glühenden Pyramide“. Lauper war zudem auch noch in „Hilfe! Jeder ist der Größte“, „Mrs. Parker und ihr lasterhafter Kreis“, „Here and There“ und in vier Folgen von „Bones – Die Knochenjägerin“ zu sehen.

Diskographie

1983: She’s So Unusual
1986: True Colors
1989: A Night to Remember
1993: Hat Full of Stars
1996: Sisters of Avalon
1998: Merry Christmas… Have a Nice Life
2002: Shine
2003: At Last
2008: Bring Ya to the Brink
2010: Memphis Blues
2016: Detour

Auszeichnungen und Erfolge
Goldene Schallplatte
1985: She Bop
1985: All Through the Night
1985: Goonies Are Good Enough
1986: True Colors
1989: A Night to Remember

Platin-Schallplatte

1984: Time After Time
2x Platin-Schallplatte

1984: Girls Just Want To Have Fun
1986: True Colors
8x Platin-Schallplatte

1985: She’s So Unusual
Grammy Awards

1985: Best New Artist
2014: Best Musical Theater Album
Emmy Awards

1995: Outstanding Guest Actress in a Comedy Series – Mad About You
Tony Awards

Best Score of a Musical für KINKY BOOTS

KINKY BOOTS - Biografie Cindy Lauper
Nach oben